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WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund häufiger Anfragen habe ich im April 2004 beschlossen, an dieser Stelle einiges über mich zu erzählen, obwohl ich immer noch meine, daß meine Funktion hier nur die eines Überbringers von Informationen über Joseph Marx sein sollte. Wer sich dennoch ein wenig dafür interessiert, womit ich mich beschäftige und was mich beschäftigt, findet unten einige Informationen über mich. Ein klein wenig mehr über den "Marx Maniac" (so nannte mich Steven Sloane, der Bochumer Dirigent der Orchesterwerke-CD-Serie) kann man übrigens auch erfahren, indem man sich einmal meine Texte im persönlichen Reisebericht durchliest.Wer nun an dieser Stelle eine Aufzählung meiner Aktivitäten und Qualifikationen
auf dem Gebiet der Musik erwartet hat, den muß ich leider enttäuschen: Ich bin weder Musikwissenschaftler
noch Berufsmusiker noch habe ich überhaupt beruflich mit Musik zu tun. Und so werde ich in Emails
meistens gleich als erstes gefragt, warum ich das eigentlich mache, wie ich dazu gekommen bin und
wieso ich mich ausgerechnet so sehr mit Joseph Marx befasse. Wie ich dazu gekommen bin, steht eigentlich im Abschnitt Das Abenteuer beginnt, aber die Ursprünge der heutigen Konstellation reichen weit in meine Vergangenheit zurück. Schon seit frühester Kindheit war ich in nahezu allen Lebensbereichen immer auf der Suche nach "dem Höchsten", und in der Musik fand ich dies u.a. in der klassischen Musik, doch auch während meines jahrelangen Studiums der alten Meister wie Mozart, Bach, Beethoven usw. galt meine eigentliche Vorliebe immer der nach ca. 1880 entstandenen tonalen Musik, die in die Kategorie der Spätromantik oder des Impressionismus fällt (mein erster Lieblingskomponist war Sergej Rachmaninov). Seit Mitte der 80er Jahre baute ich mir nach und nach eine CD-Sammlung auf, die zunächst nur auf mein Spezialgebiet - Klavierkonzerte - beschränkt war. Mit den Jahren wuchs meine Sammlung immer mehr, und so lernte ich die Namen vieler hundert unbekannter Komponisten und deren Symphonien, Orchesterlieder und symphonische Dichtungen kennen. Im Austausch mit anderen Sammlern aus aller Welt (hauptsächlich England und Amerika) entdeckte ich viele weitere Raritäten und erweiterte meine Sammlung auch um eine beachtliche Anzahl neu erschienener CDs und seltener Radio- und Schallplattenaufnahmen weiterer erlesener Werke der Spätromantik und des Impressionismus (insgesamt ca. 1.800 CDs, 250 Audiokassetten usw.). Bei einem solchen Austausch fiel mir Anfang 2000 der
Name Joseph Marx auf, dessen "Romantisches Klavierkonzert" die erste Musik überhaupt war, die
meine fast unstillbare Sehnsucht nach Wohlklang vollkommen befriedigte.
Nachdem ich mich auch noch in sein zweites Klavierkonzert "Castelli Romani" rettungslos verliebt hatte, nahm die Geschichte ihren Lauf, wie im Abschnitt
Das Abenteuer beginnt
und in den Folgekapiteln nachzulesen ist. So entstand Anfang 2001 diese Internetseite über Joseph Marx. Man kann jedoch ein derart zeitaufwendiges "Hobby" nicht über Jahre hinweg durchziehen, wenn man nicht in irgendeiner Form dahintersteht und wenigstens ab und zu dafür belohnt wird, in meinem Fall durch sehr häufiges Lob und den Dank von Musikfreunden und Berufsmusikern aus aller Welt. Heute ist es eine angenehme Freizeitbeschäftigung, die mich aber gerade in den Anfangsmonaten meiner Forschungsarbeit und Recherchen ungemein viel Kraft (und inzwischen auch sehr viel Geld) kostete, und ich bin ehrlich gesagt sehr froh darüber, daß sich die Arbeit seit etwa einem Jahr auf einem bestimmten Niveau eingependelt hat, so daß ich es wirklich nebenher laufen lassen kann. Die Emailkorrespondenz mit den Projektparteien, aber natürlich auch mit Musikern, Fachleuten und Marx-Fans aus allen Teilen der Erde nimmt zwar manchmal etwas überhand (und die Beantwortung von Emails kann daher zeitweise etwas länger dauern...), aber ich schaffe es irgendwie immer, den vielen Anfragen und Wünschen gerecht zu werden, und bin damit zufrieden, wie es jetzt ist. [Anmerkung 2008: Seit Gründung der Joseph-Marx-Gesellschaft, in der ich unentheltlich als Generalsekretär und einer der Hauptaktivisten tätig bin, beschäftige ich mich noch mehr mit Joseph Marx als bisher, und zwar ca. 20-30 Stunden pro Woche.] Ab hier nun einige spezielle Informationen über meine Person:Vor- und Zuname: Berkant Haydin Geburt: August 1969 Familienstand: Ich habe vor rund elf Jahren meine Lebensgefährtin gefunden. Zu uns gehören eine Katze und zwei Zwergkaninchen. Mein derzeitiger Lebensraum: Hier muß ich die Österreicher leider enttäuschen, denn ich lebe in Deutschland und habe außer meiner seit 2000 bestehenden Verbindung zu dem vielleicht bedeutendsten österreichischen Spätromantiker Joseph Marx eigentlich nicht viel mit Österreich zu tun. Allerdings entdeckte ich bei meiner unvergeßlichen Österreich-Reise im Sommer 2003 (Reisebericht) die vielen landschaftlichen Schönheiten dieses Landes und freue mich immer wieder, in Österreich zu sein. Berufliches: Ich arbeite freiberuflich als staatlich geprüfter, gerichtlich ermächtigter Übersetzer.Mit dieser Tätigkeit, die auch das Lektorieren fremder Texte beinhaltet, beschäftige ich mich nun schon seit ca. 1988 (und seit 1994 hauptberuflich). Meine Hauptsprachen sind Deutsch und Türkisch, Englisch hingegen eine Zusatzsprache. Dazu gleich ein Hinweis: Mein Vokabular im Englischen ist vergleichsweise beschränkt, wie jedem Experten an der englischsprachigen Version meiner Website aufgefallen sein dürfte... Leider kann ich mich auf Englisch nicht so vielfältig ausdrücken wie im Deutschen, aber immerhin hat sich mein schriftliches Englisch dank umfangreicher Emailbekanntschaften mit einer Vielzahl von Amerikanern und Engländern im Laufe der letzten Jahre stark verbessert. Ebenso dürfte vielen aufgefallen sein, daß ich auf dieser Website die sogenannte "Alte Rechtschreibung" verwende. Lediglich in meiner Arbeit als Übersetzer und im Schriftverkehr mit meinen Kunden bin ich gezwungen, mich an die teilweise ziemlich eigenartigen Regeln der Neuen Schlechtschreibung zu halten wobei ich einige besonders Haar sträubende Vorschriften die diese angebliche Sprach Reform hervor gebracht hat gar nicht erst zur Anwändung bringe weil sie die Entstehung Neuer Schreib Fehler (zum Beispiel die Auseinander Schreibung zusammen gesetzter Verben und Substantive, wie es heut zu Tage fort während aus der angloamerikanischen Werbesprache übernommen wird, zu beobachten ist, ebenso wie die zurzeit immerwieder allzugern übertriebene zusammenziehung getrennter wörter und die kleinschreibung von allem was da kommen mag, verwëndet werden oder der totale Verzicht auf Satz Zeichen, oder der penetrante, Einsatz von Kommata, zu begünstigen, und dem deutschen Sprach gut nicht so Gut tun wie mir, scheint. Aber ich habe mich inzwischen daran gewöhnt und führe so etwas wie ein Doppelleben zwischen alter und neuer Schreibung. Freizeit: Kurzgeschichten und Gedichte schreiben; Literatur; Komponieren (es existieren zahlreiche Klavierstücke, die auf dem Wege der spontanen Improvisation entstanden sind); melodische elektronische Musik hören (für mich ideal während des Arbeitens, aber auch bei ruhiger klassischer Musik oder bei Stille kann ich gut arbeiten); Fahrradfahren in der Natur; Fitneßtraining zu Hause; anspruchsvolle und ungewöhnliche Filme schauen (der wichtigste und tiefgründigste Film der letzten Dekaden ist für mich "Matrix", Teil 1, der zahlreiche Weisheiten und Symbolismen aus der Philosophie und verschiedenen Lehren und Religionen enthält und dessen vielschichtige Botschaft auf beinahe jedes Weltbild übertragbar ist); an dieser Joseph-Marx-Seite herumbasteln; über das Leben sprechen und meditieren; Menschen, Tiere, Natur und Ereignisse beobachten (mich selbst eingeschlossen); neue Gebiete und Erfahrungswelten entdecken; meine Wahrnehmung erweitern und schärfen, mich daraus weiterentwickeln und weiterbilden; für Freunde und Ratsuchende da sein und überall da helfen, wo ich gebraucht werde, und die Dinge mit viel Humor betrachten, was auf der Joseph-Marx-Website leider zu kurz kam. Was mir wichtig ist: Die Musik und insbesondere die klassische Musik gehört zu den wichtigsten Säulen meines Lebens. Doch so wie die meisten anderen Menschen interessiere auch ich mich für viele unterschiedliche Dinge. Daher möchte ich hier das Thema Musik ausnahmsweise ausklammern und etwas darüber sagen, was in meinem Leben von zentraler Bedeutung ist und was mich als Mensch ausmacht.
*Ein junges Mädchen konnte ihren Blick nicht von der Blumenpracht lassen. Immer wieder schaute sie zu den bunten Blüten und lächelte scheu. Kurz vor der nächsten Haltestelle stand der alte Mann auf und ging zu dem Mädchen. Er reichte ihr den Strauß und sagte: "Ich habe gesehen, daß du diese Blumen liebst. Sie waren ja eigentlich für meine Frau. Aber ich denke, meine Frau würde sich freuen, wenn du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und erzähle ihr, daß ich dir die Blumen geschenkt habe. In Ordnung?" Das Mädchen nahm den Strauß mit einem strahlenden Lächeln an. Als der alte Mann ausstieg, sah das Mädchen ihm noch voller Dankbarkeit hinterher. Er lief über die Straße und ging durch ein Tor, das zu einem kleinen Friedhof gehörte. *Vor etwa zehn Jahren begann sich in meinem Leben allmählich eine klare Linie herauszukristallisieren, hervorgerufen durch eine Reihe wunderschöner, teils aber auch folgenschwerer Ereignisse und Lebensphasen mit nachhaltiger Bedeutung und Auswirkung auf mein Denken und Fühlen. Seitdem sehe ich die Welt mit anderen Augen und führe ein spirituell ausgerichtetes Leben. Eine der Ausdrucksformen meiner geistigen Entwicklung war für mich von Anfang an auch die Umstellung meiner Ernährung. Ein Leben im Einklang mit der Natur und dem Universum, in dem und von dem wir leben, konnte ich für mich selber mit dem Essen von Fleisch nicht mehr vereinbaren und entschied mich daher Mitte der 90er Jahre allmählich für ein Leben als Vegetarier. Schon wenige Jahre später ging ich aus gesundheitlichen und ethischen Gründen zur veganen Lebensweise über (d.h. keine Milch oder Milchprodukte, keine Eier; zudem Verzicht auf Tierprodukte wie z.B. Leder). Dadurch verschwanden bei mir übrigens mit der Zeit die meisten körperlichen Beschwerden, die sich über die Jahre angeschlichen hatten (auch die Krankheitsanfälligkeit ging auf ein Minimum zurück). In den letzten Jahren spürte ich dann in mir die Tendenz, langsam zu einer noch natürlicheren Form der Ernährung überzugehen — der Rohkost (Früchte, Gemüse, Nüsse u.ä.). Doch ich möchte mir keine Beschränkungen auferlegen, sondern mir viel lieber die Freiheit bewahren, denn solange ein Gefühl des Verzichtenmüssens da ist, ist man nicht auf dem richtigen Weg. Meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen haben mir gezeigt, daß der menschliche Geist zu bislang noch unvorstellbaren Leistungen imstande ist. Wie man auch aus der Psychosomatik und neueren Forschungsergebnissen weiß, werden körperliche (d.h. materielle) Abläufe durch den Geist gesteuert und beeinflußt. Unzählige Menschen beweisen überall auf der Welt mit sogenannten übersinnlichen Phänomenen, wozu unser Geist fähig ist und wie man mit ihm das Geschehen um sich herum verändern kann und wie man selbst von seiner eigenen Umwelt beeinflußt wird. Wer sich intensiv mit diesem Thema befaßt, stellt irgendwann unweigerlich fest, daß auch die Materie nicht statisch ist, sondern veränderbar und dynamisch sein muß, und daß auf einer gewissen Ebene alles miteinander vernetzt ist und in Form eines gigantischen, interaktiven Wechselspiels miteinander kommuniziert und gegenseitig aufeinander einwirkt. In den letzten Jahren hört man beispielsweise immer mehr von Menschen, die nonverbale Kommunikation mit Tieren (eine Form der Telepathie) betreiben, und auch ich mache solche Erfahrungen und kann bestätigen, daß es tatsächlich funktioniert und kein Unsinn ist, wie viele glauben. Wer sich in solchen Bereichen umschaut, erkennt irgendwann auch in Pflanzen weitaus mehr, nämlich daß sie Lebewesen mit einer eigenen Erfahrungswelt sind, und daß es eben kein Humbug ist, wenn jemand mit Pflanzen spricht und diese darauf reagieren und manchmal sogar antworten. Selbst ein Fels wird einem dann nicht mehr als festes, totes Gebilde erscheinen, sondern als lebendiger Verbund unzähliger Moleküle, die in ständiger Bewegung sind. Sicher hat sich jeder schon mal bei der Frage ertappt, welche Geschichte wohl ein am Wegesrand liegender uralter Stein zu erzählen hätte. *Fadensonnen über der grauschwarzen Ödnis. Ein baumhoher Gedanke greift sich den Lichtton: Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen. (Paul Celan, 1920-1970) *Ein großer starker Krieger ging einst zu einem kleinen Mönch. "Mönch", sagte er mit fester Stimme, "lehre mich, was Himmel und Hölle ist!" Der Mönch schaute den Krieger mit Verachtung an und sagte: "Dich soll ich über Himmel und Hölle belehren? Dir könnte ich nichts beibringen. Du bist schmutzig. Du stinkst. Ich kann Deinen Anblick nicht länger ertragen. Hinaus!" Der Krieger war wutentbrannt. Er konnte vor Zorn nicht mehr sprechen, zog sein Schwert und hob es an, um den Mönch zu töten. "Das ist die Hölle", sagte der Mönch sanft. Der Krieger war überwältigt. Die Hingabe dieses kleinen Mannes, der sein Leben eingesetzt hatte, um ihm diese Lektion über das wahre Wesen der Hölle zu geben, beeindruckte ihn zutiefst. Langsam senkte er sein Schwert, voller Dankbarkeit, und nun plötzlich von einem unbekannten Gefühl des Friedens erfüllt. "Und das ist der Himmel", sagte der Mönch sanft. Weitere Erscheinungsformen des Anzapfens der universellen Quelle sind für mich alltägliche Dinge wie z.B. — wie schon erwähnt — die telepathische Übertragung von Gedanken und Gefühlen von einem Wesen zum anderen, oder das intuitive Erahnen und Wissen von Dingen, die man laut den zweifelnden Menschen "unmöglich gewußt haben kann". Ebenso hat jeder schon oft erlebt, wie manchmal Ereignisketten sich wie von Geisterhand zu fügen und einzufädeln scheinen, so als habe es gar nicht anders sein können. Oder man denke an die vielen Arten der außerkörperlichen Erfahrung, deren Existenz sogar schon von der Schulmedizin bestätigt wurde: Viele Menschen, die klinisch tot waren oder deren Gehirnfunktionen während einer Operation vorübergehend deaktiviert wurden, können hinterher detailgetreu die Handlungen und Dialoge des Ärzteteams wiedergeben. Laut der materialistischen Wissenschaft ist dies aber gar nicht möglich, denn es würde ja bedeuten, daß das Bewußtsein des Menschen nichts mit dem Gehirn zu tun hat. Und dies ist auch tatsächlich der Fall: Das Bewußtsein und die sogenannten übersinnlichen Erfahrungen sind Ausdruck einer immateriellen Realität, die parallel zur sicht- und hörbaren Welt existiert — was man jedoch erst dann weiß, wenn man sie wirklich selbst erlebt hat, und zwar idealerweise ohne Zuhilfenahme von Drogen und dergleichen. Doch viele Menschen tun diese Erkenntnisse immer noch als übernatürlichen Unsinn ab. Dabei weiß jeder Skeptiker, daß es müßig ist, eine sogenannte natürliche Erklärung für ein Ereignis zu suchen, das jederzeit reproduzierbar ist und das sogar ihm selbst im alltäglichen Leben häufig begegnet (von ihm jedoch ohne jedes Hinterfragen als "völlig unmöglich" abgelehnt wird). Ich finde, auch ein Skeptiker braucht nicht immer auf den "wissenschaftlichen Beweis" zu warten, sondern kann ruhig mal Vertrauen haben und auf seine innere Stimme hören, wenn die sagt, "da ist schon was Wahres dran" oder daß ein Ereignis seinen Sinn gehabt hat und kein bloßer Zufall war. In Wahrheit weiß ein jeder von uns viel viel mehr, als man uns zutraut. Ein ebensolcher Zu-Fall war übrigens die Tatsache, daß sich Joseph Marx lange nach Beginn meiner Recherchen als ein mit mir wesensverwandter Freund herausstellte, denn auch er war ein nach dem Höheren Strebender, ja sogar ein Mystiker und Philosoph. Auf seiner Suche nach vollendeter Harmonie fand er seinen Weg in der Erforschung von Kunst und Ästhetik in der Musik, indem er einen universellen Zusammenhang zwischen dem Klang und seiner Wahrnehmung durch den menschlichen Geist entdeckte. Er kam zu dem Ergebnis, daß Harmonie und Wohlklang ein universelles Prinzip ist, während der Mißklang als Produkt des Intellektes nicht mit dem Herzen, sondern nur mit dem analytischen Verstand erfahrbar und erfaßbar ist. Joseph Marx war Pantheist und — so wie ich ihn gerne nenne — ein "Mystiker des Glücks", dessen musikalische Schöpfungen im Sinne der Eudämonie höchsten Ansprüchen genügen mußten, und das taten sie auch. Ich bin froh, daß ich ihm begegnet bin und diese Internetseite über ihn machen durfte. Abschließend möchte ich noch an einen Leitsatz erinnern, den jeder kennt: "Der Weg ist das Ziel." Nicht nur Meditationslehrer und fernöstliche Gurus, sondern auch jeder gute Psychologe oder Persönlichkeitstrainer wird diese Wahrheit bestätigen können. Das Ergebnis, also das Ende eines Weges, erlangt seine volle Entfaltung erst dadurch, daß man den Weg überhaupt beschreitet und dabei alle Erfahrungen annimmt und akzeptiert, egal ob sie angenehmer oder unangenehmer Natur sind. Die Kunst besteht darin, die Dinge nicht gleich zu bewerten und in "gut" und "schlecht" einzuteilen, sondern sie zunächst nur anzunehmen und abzuwarten, was sich daraus ergeben wird ("Wer weiß, wozu es gut ist"). Denn auch die schlimmsten Erlebnisse bringen immer auch ein Geschenk, einen Segen mit sich, den man meist erst hinterher erkennt (und es ist NIE zu spät dafür, ihn zu erkennen). Dies ist für mich der wahre Sinn des Lebens: Die unendliche Vielfalt an Möglichkeiten und verschiedenen Wirklichkeiten, die das Leben ausmacht, zu erleben, im Jetzt zu sein und jeden Augenblick in seiner gesamten Fülle wahrzunehmen, aus schönen und schlimmen Erlebnissen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, und dabei immer mit Humor an die Sache rangehen ("Der Narr ist der Zwillingsbruder des Weisen"). Dabei stellt sich meist irgendwann ein bestimmter Zustand ein, eine Art Bewußtseins- und Wahrnehmungsstufe, die allgegenwärtig zu sein scheint und deren Essenz man nie wieder verlieren wird. Dies ist das reine SEIN, der Urgrund aller Dinge. Wer die Ewigkeit entdeckt hat und fortan dieses unerschöpfliche Lebenselixier in sich weiterträgt, wird von da an vielen anderen Menschen davon erzählen und so seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten. *[Malwida von Meysenbug (1816-1903), deutsche Schriftstellerin. Das Zitat stammt aus ihrem Werk "Lebensabend einer Idealistin", Kapitel "Ein römisches Idyll".] *Ich danke den Lesern dieser Seite dafür, daß sie mich auf diesem kleinen Ausflug in mein ganz persönliches Universum begleitet haben! Berkant Haydin Und zum Schluß eine Auswahl außergewöhnlicher Bücher, denen ich viel zu verdanken habe (in der ungefähren Reihenfolge, in der ich sie las). Ich möchte darauf hinweisen, daß ich vollkommen frei von jeglicher Glaubensabhängigkeit zu New Age, Esoterik, Sekten oder Religionsgemeinschaften lebe. Vielmehr interessiert mich immer nur das, an dem ich vollkommene Ehrlichkeit und unmittelbare Wahrheit entdecke.
Anmerkungen und Anregungen sehr gern per Email an
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