Joseph Marx
(1882–1964)

Meister des romantischen
Impressionismus
Joseph Marx (18 kB)
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Verzeichnis aller Orchester-, Chor-, Kammermusik-, Klavier-, Orgel- u. Vokalwerke


Neuigkeiten über aktuelle CD-Projekte u. Konzerte siehe hier:
 CD-Einspielungen und Konzerte
(öffnet in neuem Fenster)


Allgemeine Übersicht aller Werke:


Vokalwerke

Chorwerke:

  • Ein Neujahrshymnus für gemischten Chor (oder Männerchor) und Orchester (1914)
  • Berghymne für gemischten Chor (oder Männerchor) und Orchester (ca. 1910)
  • Herbstchor an Pan für gemischten Chor, Knabenstimmen, Orgel und Orchester (1911)
  • Morgengesang für Männerchor und Orchester (1910)
  • Abendweise für Männerchor, Blasorchester, Pauken und Orgel (1912)
  • Gesang des Lebens für Männerchor und Orgel (1914)

Hinweis: Einige dieser Chorwerke sind bei der Universal Edition auch in anderen (kleineren) Besetzungen verfügbar.

Lieder/Orchesterlieder:

  • insgesamt ca. 150 Lieder, davon sind ca. zwei Dutzend für Gesang und Orchester/Streichorchester arrangiert (ungefähr ein Drittel der 150 Lieder sind bislang unveröffentlicht)
  • Verklärtes Jahr für mittlere Stimme und Orchester (Liederzyklus, 1930-32; auch f. Singstimme und Klavier)

Instrumentalwerke

Orchesterwerke:

  • Eine Herbstsymphonie (1921)
  • Eine symphonische Nachtmusik (1922)
  • Idylle — Concertino über die pastorale Quart (1925)
  • Eine Frühlingsmusik (1925)
  • Eine festliche Fanfarenmusik für Blechblasorchester, Pauken und kleine Trommel (1928)
  • Nordland-Rhapsodie (1929)
  • Alt-Wiener Serenaden (1941)
  • Sinfonia in modo classico für Streichorchester (1944)
  • Partita in modo antico für Streichorchester (1945)
  • Feste im Herbst (1946)

Solokonzerte mit Orchesterbegleitung:

  • Romantisches Klavierkonzert in E-Dur (1919-20)
  • Castelli Romani für Klavier und Orchester in Es-Dur (1929-30)

Sonstige Werke:

  • Drei Streichquartette
  • Drei Klavierquartette
  • »Trio-Phantasie« für Klaviertrio
  • Zwei Violinsonaten
  • Werke für Cello und Klavier
  • Sechs Stücke für Klavier
  • Zehn weitere (demnächst erscheinende) Klavierstücke
  • Rund zehn Orgelstücke (die ebenfalls demnächst herausgegeben werden)
  • Eine Reihe von Stücken für Gesang und Kammerensemble

Schriften:

  • Harmonielehre. Unter Zugrundelegung des Lehrganges von Joseph Marx verfaßt von Friedrich Bayer. Universal-Edition, Wien 1933
  • Kontrapunktlehre. Unter Zugrundelegung des Lehrganges von Joseph Marx verfaßt von Friedrich Bayer. Universal-Edition, Wien 1935
  • Joseph Marx — Betrachtungen eines romantischen Realisten. Gesammelte Aufsätze, Vorträge und Reden von Joseph Marx über Musik. Hrsg. von Oswald Ortner. Gerlach & Wiedling, Wien 1947
  • Joseph Marx: Weltsprache Musik. Bedeutung und Deutung tausendjähriger Tonkunst. Austria-Edition, Wien 1964
  • Hunderte von musikwissenschaftlichen Aufsätzen des Komponisten, die teilweise im Joseph-Marx-Archiv (Berkant Haydin) dokumentiert sind

Entgegen dem verbreiteten Irrtum, daß er ein bloßer Liederkomponist gewesen sei, hat Joseph Marx (dessen Name übrigens nur allzu oft irrtümlicherweise Josef Marx geschrieben wird) außerhalb der Gattung des Liedes ein recht umfangreiches Werk hinterlassen, das einen Großteil aller Genres der sogenannten klassischen Musik bedient. Die meisten seiner Orchesterwerke hat er in den Jahren 1919-1932 geschrieben, nachdem er gut 90% seiner Lieder komponiert hatte. Komplexe symphonische Ideen lassen sich in der einfachen Besetzung für Gesang mit Klavier und auch mit Kammerbesetzung eben kaum umsetzen. Wer seine klangreichen Lieder und seine stetige Entwicklung innerhalb dieser Schaffensphase kennt, der kann erahnen, in welch gigantischem Taumel der Töne das beginnende, reifere Schaffen des Orchestrators und "Wohlklangexperten" Joseph Marx fast zwangsläufig gipfeln mußte.

Joseph Marx - 04 (15 kB)

Im Kapitel „Hörbeispiele (Ausschnitte) aus den unbekannten Orchesterwerken ..." habe ich zahlreiche Musikausschnitte aus den völlig unbekannten Werken des Komponisten bereitgestellt, und außerdem Original-Interviews aus dem Jahre 1952. In einem dieser Interviews gibt Marx mehr oder weniger zu, daß er den sogenannten "Liederfrühling", ebenso wie Hugo Wolf und Richard Strauss, "mitgemacht" habe, weil diese Musikgattung nun mal in Mode gekommen war. Sein weltweiter, bis heute andauernder Ruhm, den er seinen vielen wunderschönen Liedern zu verdanken hat, sollte ihn eigentlich Lügen strafen, doch wie aus dem weiteren Verlauf des Interviews hervorgeht, wollte Marx - wie so oft - auf die Bedeutung seiner zahlreichen Werke jenseits des Liedschaffens hinweisen. Schon unmittelbar nach dem Beginn seiner Karriere als "Liederkomponist" als ebensolcher abgestempelt, hat Marx es in all den Jahren seiner international gewürdigten Arbeit als Komponist, Pädagoge und Musikkritiker jedoch nicht mehr geschafft, die Geister, die er gerufen hatte, wieder loszuwerden.

Von seinen insgesamt rund 150 Liedern hat Marx viele auch in anderer Besetzung, also mit Kammerensemble- bzw. Orchesterbegleitung, veröffentlicht. Er hat darüber hinaus auch eine Reihe von Klavier- und Orgelstücken geschrieben, die größtenteils noch nie auf Schallplatte oder CD eingespielt worden sind. Ganz unten findet der Leser auch hiervon ein vollständiges Werkverzeichnis.

Das nachfolgende Verzeichnis ist das Ergebnis einer monatelangen, intensiven Recherche. Eigentlich kaum zu glauben, daß ich dies alles tun konnte, ohne dafür auch nur ein einziges Mal mein Arbeitszimmer verlassen zu müssen. Das manchmal ziemlich verwirrende Zeitalter der Kommunikation und Technik mit Möglichkeiten wie Internet, Email, Telefon, Fax und Fernbestellung/-leihe hat durchaus seine Vorteile...

Wie ich bereits mehrfach in den vorangegangenen Kapiteln angedeutet habe, sind wohl über 90% der untengenannten Kompositionen noch nie kommerziell auf Schallplatte oder CD erschienen, und auch in den nationalen (Österreich oder auch Deutschland) und internationalen Konzertprogrammen sind sie praktisch nicht vertreten, wenn man einmal von den sehr seltenen Radioausstrahlungen älterer Aufnahmen absieht. Um mit Nachdruck auf diese für die Musikwelt und das Heimatland des Komponisten fast schon beschämende Vernachlässigung von Joseph Marx hinzuweisen, habe ich anhand aller überhaupt verfügbaren Quellen das erstmals vollständige Werkverzeichnis erstellt. (Bitte beachten, daß Marx keine Opusnummern vergab.)



ÜBERSICHT ÜBER DIESES KAPITEL:


Einen hervorragenden, vollständigen Überblick, der auf dem von mir recherchierten und hier vorliegenden Werkverzeichnis beruht, findet man auf der folgenden, von Johannes Hanstein akribisch erstellten Seite: Klassika: Werkverzeichnis von Joseph Marx


UE = Universal Edition; ÖNB = Österreichische Nationalbibliothek (beide in Wien)


Orchesterwerke ohne Gesang/Chor:

1916-1919:

„Romantisches Klavierkonzert in E-Dur" (Klavierkonzert Nr. 1). Dauer: 37-43 Minuten. Dieses hochmelodische und äußerst virtuos angelegte Klavierkonzert wurde viele Male von Angelo Kessissoglu (der auch die Uraufführung gespielt hatte), dann über einen langen Zeitraum von Walter Gieseking und später in den 70er und 80er Jahren von Jorge Bolet aufgeführt, welcher übrigens berichtete, er habe die Partitur seines „Lieblingskonzerts" Mitte der 70er Jahre in einer privaten Musiksammlung entdeckt. Die Sätze lauten:

  1. Lebhaft (Allegro moderato)
  2. Nicht zu langsam (Andante affetuoso)
  3. Sehr lebhaft (Allegro molto)

Verleger: UE (UE 6018). Auch verfügbar in einer Version für zwei Klaviere.

Der österreichische Pianist Prof. Hans Petermandl, der Marx' 2. Klavierkonzert "Castelli Romani" in den Jahren 1978 (Wiener Symphoniker unter Karl Etti) und 1981 (Münchner Philharmoniker unter Lior Shambadal) insgesamt zwei Mal aufgeführt hat, erzählte mir von einem Treffen eines mit ihm befreundeten Pianisten mit dem großen Jorge Bolet, der dabei in höchsten Tönen vom "Romantischen Klavierkonzert" schwärmte und sagte: "Das ist mein Lieblingskonzert, es ist so wunderschön, ach Sie sollten es unbedingt spielen!"


Neu!

Detaillierte Informationen zum "Romantischen Klavierkonzert" habe ich hier bereitgestellt!




1920/21:

Eine Herbstsymphonie in H für großes Orchester.

Marx' größte Komposition ist seiner Lebensgefährtin „Frau Anna" (Hansa) gewidmet, eine damals gefeierte Sängerin, die während seiner Erfolge als Liederkomponist (um das Jahr 1909) als Interpretin seiner Lieder auftrat und ihn bis zu seinem Tode 1964 begleitete. Marx machte sich unmittelbar nach Vollendung des Romantischen Klavierkonzertes an die Arbeit und setzte am 21. November 1921 den Schlußstrich unter das Werk. Er schrieb es in einem abgelegenen Landhaus namens „Villa Grambach" (Grambach ist eine idyllische Ortschaft südlich von Graz; die Villa Grambach soll heute noch dort stehen), dem Sommerhaus der Familie Hansa, in dem Marx sehr gern die Sommermonate verbrachte und einen wesentlichen Teil seiner Kompositionen schuf.

Villa Grambach 1 (31 kB) Villa Grambach 2 (32 kB)
Villa Grambach bei Graz - Hier schrieb Marx einen Großteil seiner Werke und verbrachte viele gesellige Stunden mit seinen Freunden Franz Schmidt, Franz Schreker, Leopold Godowsky, Wilhelm Kienzl, Karl Böhm, Rudolf Hans Bartsch, Clemens Krauss, Anton Wildgans, Angelo Kessisoglu u.v.m. Zudem wurde eine Vielzahl berühmter Komponisten nach Konzerten hierher eingeladen und bewirtet. Das Gästebuch der Villa Grambach enthält eine beeindruckende Liste von Namen weltbekannter Komponisten und Dirigenten. Wer einige wirklich wunderschöne Fotos dieses Hauses sehen möchte, so wie es heute dort steht, der möge einfach hier klicken und sich meinen Reisebericht anschauen


Winterblick aus seinem Arbeitszimmer (94 kB)
Eine von Marx selbst während des Zweiten Weltkrieges gemachte Aufnahme (gefunden in einem Brief an Carl von Wiener). Es zeigt den "Winterblick aus meinem Arbeitszimmer!" In diesem Zimmer, in dem Marx fast alle seine Werke komponiert hat, bin ich im Juli 2003 gewesen und habe aus demselben Fenster ebenfalls ein Foto machen dürfen


Über die Dauer der Symphonie gibt es je nach Informationsquelle leider sehr unterschiedliche Angaben. Der Katalog der UE spricht von 75 Minuten, während Zeitungsartikel aus der Zeit der Uraufführung 1922 die Länge mit „weit über zwei Stunden" oder „knapp zwei Stunden" angeben, worauf man sich allerdings nicht so sehr verlassen sollte, denn damals nahmen Zeitungsredakteure - wohl insbesondere jene, die den im vorherigen Kapitel beschriebenen Skandal bei der Uraufführung mitbekommen hatten - es mit solchen Details noch nicht so genau wie heute. Zudem ist hier anzumerken, daß die Angabe der UE vermutlich auf eine bloße Schätzung beruht, da das Werk seit den Zwanziger Jahren nicht mehr in voller Länge aufgeführt worden ist. Zwar sind die Längenangaben der UE bezüglich der anderen Werke Marx' stets korrekt, doch nachdem ich die Partitur der gesamten Symphonie studiert habe und der Notenexperte der UE in meinem Auftrag einen Vergleich zwischen den Partituren des „Herbstpoem" (= 4. Satz der Herbstsymphonie) und des daraus entlehnten 25minütigen Werkes „Feste im Herbst" (Alternativtitel: „Herbstfeier"; Einzelheiten hierzu siehe unten bei „Letzte Meldungen über die Herbstsymphonie") vorgenommen hat, schätze ich die Aufführungsdauer der gesamten Symphonie - bei langsamem Vortrag - auf maximal 85-90 Minuten.

Orchestrierung: über 30 Blasinstrumente, voll besetztes Schlagwerk, Celesta, 2 Harfen, Klavier und großes Streichorchester. Hier die Satzbezeichnungen:

  1. Ein Herbstgesang. Bewegt
  2. Tanz der Mittagsgeister. Sehr rasch
  3. Herbstgedanken. Ruhig.
  4. Ein Herbstpoem. Sehr bewegt (der ursprüngliche Titel war "Ernte und Einkehr")

Verleger: UE (UE 7438 und 7439).


* * * LETZTE MELDUNGEN ÜBER DIE HERBSTSYMPHONIE * * *

Meine Recherchen haben inzwischen ergeben, daß der vierte und letzte Satz („Ein Herbstpoem") als einziger Teil der Herbstsymphonie letztmalig am 22. Oktober 1934 unter der Leitung von Bernhard Paumgartner in Wien aufgeführt wurde (laut einer alten Spezialkartei des ORF). Dies ist das neueste mir bekannte Datum einer Aufführung irgendeines nicht überarbeiteten Teiles der Herbstsymphonie.

Österreichische Zeitungsartikel aus Mitte der 50er Jahre, die mir der Marx-Schüler Prof. Wolfgang Suppan zugesandt hat, berichteten hingegen von einer „Wiederaufführung der Herbstsymphonie" unter dem Titel „Feste im Herbst". Ich jedoch kam zu einem ganz anderen Ergebnis, als ich eines Nachts nicht einschlafen konnte und plötzlich eine Eingebung hatte: Joseph Marx 1932 - 1(13 kB) In der Biographie von Andreas Liess hatte ich nämlich gelesen, daß die Symphonie in H-Dur endet. Aufgrund der Namensähnlichkeit des „Herbstpoem" mit dem Titel des Werkes „Feste im Herbst", dessen Alternativtitel „Herbstfeier" lautet (und von dem mir eine Aufnahme vorliegt; interessanterweise war dieses Werk - lange bevor ich überhaupt wußte, was ich bald herausfinden würde - schon nach dem ersten Anhören mein absoluter Favorit unter allen Werken von Marx!), hörte ich mir den Schluß von „Feste im Herbst" an und stellte fest, daß es ebenso wie der Schlußsatz der Herbstsymphonie namens „Herbstpoem" in H-Dur schloß! Daraufhin verglich ich den Beginn, das Ende sowie viele andere hervorstechende Passagen der Partiturseiten des „Herbstpoems" mit meiner Aufnahme von „Feste im Herbst" und stellte fest, die beiden Werke waren nahezu identisch! Und so wurde mir klar, daß „Feste im Herbst" bzw. „Herbstfeier", das in Österreich in den letzten Jahrzehnten noch mehrere Male aufgeführt worden ist (soweit ich weiß, zuletzt Anfang der 80er Jahre), eine verkürzte und leicht überarbeitete Fassung des „Herbstpoem" ist, also des Finalsatzes der Herbstsymphonie!

Doch worin liegen die Unterschiede zwischen „Feste im Herbst" und dem „Herbstpoem"?

Die Partitur von „Feste im Herbst" erstreckt sich über 100, und die des „Herbstpoem" über 115 Seiten. „Feste im Herbst" ist dünner besetzt (weniger Blasinstrumente, kleineres Streichorchester, nur eine Harfe statt zwei usw.) und es enthält gegenüber dem „Herbstpoem" eine Reihe rhythmischer und instrumenteller Änderungen. Doch davon abgesehen ist „Feste im Herbst" praktisch dem letzten Satz der Herbstsymphonie gleichzusetzen.

Ich konnte kaum glauben, daß sich vor mir noch nie ein Mensch mit dieser interessanten Materie auseinandergesetzt hatte, um all diese Dinge ans Tageslicht zu bringen. Doch wie ich heute weiß, wurden die ersten drei Sätze der Herbstsymphonie, die übrigens einen wesentlichen Teil des von Marx bis dahin erschaffenen Themenmaterials enthält (bis 1921 hatte Marx bereits ca. 130 seiner 150 Lieder sowie einen Großteil seiner gesamten Kammermusik geschrieben), seit den Zwanziger Jahren nie wieder zur Aufführung gebracht.

Marx, der während seiner 43 Jahre als unterrichtender Professor in den Fächern Komposition, Harmonie und Kontrapunkt eine, ja vielleicht sogar zwei Musikergenerationen späterer Komponisten, Dirigenten, Solisten und Musikwissenschaftler aus aller Welt unterrichtet hat (insgesamt 1.255 Studenten haben seinen Unterricht besucht), dürfte wohl kaum erfreut darüber gewesen sein, daß ausgerechnet sein umfangreichstes und hervorstechendstes Werk, auf das er in den nächsten Jahrzehnten immer wieder hingewiesen hat, bis zu seinem Tode nie wieder aufgeführt, geschweige denn aufgezeichnet wurde.

Wann darf die Welt der klassischen Musik endlich mit einer Komplettaufführung und -einspielung der für das gesamte Genre der Romantik so wichtigen Herbstsymphonie rechnen? Wie lange müssen die Liebhaber klassischer Musik noch warten, bis sie endlich in den Genuß kommen, Marx' andere Orchesterwerke und vor allem seine Chorwerke zu hören?

„In der viersätzigen Symphonie wurde dem Herbst ein Denkmal von einer Pracht der Farbgebung und einer Inbrunst des Gefühls gesetzt, wie es in der Musikgeschichte einzig dasteht." (Hans von Dettelbach)

„Obwohl größtenteils dem letzten Satz der „Herbstsymphonie" aus dem Jahre 1921 entlehnt, stellt die 1946 veröffentlichte Komposition „Feste im Herbst" (aka „Herbstfeier") eine eigenständige Tondichtung besonderer Güte dar. Und als solche muß sie der Welt der klassischen Musik als Aperitif für die weitaus umfangreichere Herbstsymphonie dienen. Beim Anhören von „Feste im Herbst" drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie viele der Themen, die in diesem Poem flüchtig und nur andeutungsweise gestreift werden, Marx wohl in den ersten drei Sätzen seiner Symphonie in epischer Breite entwickelt haben mag. „Feste im Herbst" als 1946er Revision des Finalsatzes der Herbstsymphonie stellt einen fundamentalen Höhepunkt der deutschen Romantik dar, markiert aber zugleich auch ihren Niedergang im Angesichte moderner und weniger lyrischer Entwicklungen. In dieser Musik sind verschiedentliche Einflüsse spürbar, so aus der zweiten Symphonie von Brahms ebenso wie aus der vierten von Bruckner, einhergehend mit slawischen, bisweilen sogar an Dvorak erinnernden Tanzmotiven, bis hin zu eindrucksvollen Impressionismen à la Debussy. All diese Elemente sind ineinander verschlungen und verwoben mit einer römischen Klarheit, die mit Respighi verwandt zu sein scheint. Doch dank Marx' besonderer Gabe sind diese so unterschiedlichen Fäden in einer solchen Weise miteinander verstrickt, daß am Ende eine Schöpfung herauskommt, die Marx, der damit dem ausklingenden Herbst der Romantik eine kaum noch steigerbare Hymne widmet, gänzlich sein eigen nennen darf. Danach konnte es nur noch den kalten Winter der Atonalität und des Intellektualismus geben. Und so zeigt sich Marxens Werk als ein frohgestimmter Abschied, ein glutrot leuchtender Sonnenuntergang, der die niederschwebenden Blätter in ein goldenes Licht taucht." (John Rowland Carter; aus dem Engl. übersetzt vom Autor dieser Internetseite)

Joseph Marx 1925 (16 kB)
Joseph Marx während des großen Erfolges seiner Herbstsymphonie (1925)


1922-25:

Während dieser Zeit schuf Marx drei außergewöhnliche Perlen impressionistischer Kunst, die auch unter dem Namen „Naturtrilogie" bzw. „Natur-Trilogie" (oder auch „Natursuite") bekannt sind (Achtung: Die UE kann die drei Teile der Naturtrilogie nur anhand der folgenden Titel identifizieren):

Verleger: UE

Symphonische Nachtmusik: UE-Nummer nicht bekannt.
Idylle: UE 8461
Eine Frühlingsmusik: UE-Nummer nicht bekannt.



Neu!

Detaillierte Informationen zur "Idylle" habe ich hier bereitgestellt!



NEU: Eine wunderschöne Aufnahme dieser "Natur-Trilogie" ist inzwischen auf dem Label ASV erschienen! Für weitere Informationen zu dieser ersten CD (Vol. 1) der Serie "Sämtliche Orchesterwerke von Joseph Marx" bitte hier klicken.



1928:

Eine festliche Fanfarenmusik in B-Dur (für 22 Blechbläser, 2 (oder 4) Pauken und kleine Trommel). Dauer: ca. 5 Minuten. Auch wenn man es angesichts dieser Besetzung nicht glauben mag: Sogar hier schafft es Marx, den für seine Werke so typischen „Marx-Klang" zu erzeugen.

Verleger: UE (UE 18731)


1926-29:

Nordlands-Rhapsodie (manchmal auch „Nordland-Rhapsodie") für großes Orchester. Dauer: 30-35 Minuten. Basiert auf dem Roman „Islandfischer" (1886) von Pierre Loti, in dem die Geschichte einer isländischen Liebestragödie an den reißenden Klippen der nordischen Meere erzählt wird - und genauso hört sich dieses außergewöhnliche und sehr abwechslungsreiche Werk auch an:

  1. Stürmisch (Allegro pathetico)
  2. Andantino
  3. Sehr lebhaft (Poco presto)
  4. Ruhig fließend (Tranquillo)

Verleger: UE (UE 11598)


1929-30:

Joseph Marx 1947 - 2 (19 kB)

Castelli Romani - Drei Stücke für Klavier und Orchester in Es-Dur (Klavierkonzert Nr. 2). Dauer: 30-35 Minuten. Die schönen Landschaften und Denkmäler Italiens hatten Marx schon seit seiner frühen Kindheit in ihren Bann gezogen, was auf seine halbitalienische Abstammung mütterlicherseits zurückzuführen ist. Dieses herrliche Klavierkonzert, mit dem er seine Eindrücke von den alten Felsenstädten und Ruinen auf den bewaldeten Höhen der Umgebung Roms in beeindruckende Stimmungsbilder umgesetzt hat, gehört ohne Zweifel zu Marx' schönsten Liebeserklärungen an Italien.

Joseph Marx 1947 - 3 (16 kB)

„Castelli Romani" hat zumindest bis in die 60er Jahre in Österreich sowie in verschiedenen Ländern Europas (wie aus Briefen bekannt, höchstwahrscheinlich auch in England durch die BBC), aber auch in den Vereinigten Staaten immer wieder Aufführungen erlebt, verschwand aber dann - wie unzählige andere Werke für Klavier und Orchester, die nun mal nicht mit „Klavierkonzert" betitelt sind oder gegen die ewigen Publikumsmagneten auch heute noch den Kürzeren ziehen - nach und nach gänzlich von den Konzertprogrammen. Walter Gieseking, der auch das „Romantische Klavierkonzert" in seinem Repertoire hatte, war bei der Premiere dieses Werkes der aufführende Solist, und auch in den darauffolgenden zwei Jahrzehnten spielte er es immer wieder gern, wie einem begeisterten Brief Giesekings an Marx zu entnehmen ist. Die Pianistin Frieda Valenzi führte das Werk in den Fünfziger und Sechsziger Jahren mit diversen österreichischen Orchestern häufig auf. Von Ende der 60er bis in die 70er Jahre wurde dann der dritte Satz „Frascati" vom Pianisten Julius Bassler mit verschiedenen deutschen Radioorchestern für den Rundfunk eingespielt. 1978 und 1981 führte der österreichische Pianist Prof. Hans Petermandl das komplette Werk insgesamt zwei Mal auf. Die letzte mir bekannte Aufführung dieses zauberhaften Feuerwerks mediterraner Stimmungen fand am 28./29. März 1982 im Grazer Stefaniensaal statt (gespielt vom Pianisten Alexander Jenner und dem Grazer Philharmonischen Orchester unter Peter Schrottner). Hier die Satzbezeichnungen von "Castelli Romani":

  1. Villa Hadriana. Allegro (ma non tanto)
  2. Tusculum. Andante
  3. Frascati. Presto

Verleger: UE. Auch verfügbar in einer Version für zwei Klaviere.



NEU: Die beiden Klavierkonzerte "Romantisches Klavierkonzert" und "Castelli Romani" wurden vom Label ASV mit dem amerikanischen Virtuosen David Lively als Vol. 4 der CD-Serie eingespielt. Weitere Infos siehe hier.



1941-42:

Alt-Wiener Serenaden für großes Orchester. Dauer: ca. 17-21 Minuten. Marx widmete dieses Werk den Wiener Philharmonikern anläßlich ihres 100jährigen Jubiläums. Es entstand in der Phase seiner klassizistischen Tendenz, in der er auch seine drei Streichquartette schrieb, so daß hier die von der Musik Haydns und Schuberts bekannten Elemente vorhanden sind; doch auch die für Marx typischen Impressionismen sind in dieser herrlichen Serenade an die alten Meister nicht zu überhören:

  1. Allegro moderato ma deciso (Intrada)
  2. Andante appassionata (Arie)
  3. Tempo di menuetto
  4. Scherzo con marcia (Presto)

Verleger: UE (UE 11358)



Neu!

Hier eine Kurzrezension der "Alt-Wiener Serenaden" in der Radiosendung "Apropos Klassik" auf Ö1 vom 28.01.2004 (Dr. Johannes Leopold Mayer), und zwar als MP3-Datei zum Anhören oder Herunterladen



1944:

Sinfonia in modo classico für Streichorchester. Dauer: ca. 26 Minuten. Hierbei handelt es sich um die Streichorchester-Version seines eigenen Streichquartetts „Quartetto in modo classico". Diese Fassung für Streichorchester wurde im Gegensatz zu den Streichquartetten noch nie auf Schallplatte/CD eingespielt. Verleger: Doblinger, Wien.

  1. Allegro con brio
  2. Adagio ma non troppo
  3. Tempo di minuetto
  4. Poco presto

1945:

Partita in modo antico für Streichorchester. Dauer: ca. 26 Minuten. Hierbei handelt es sich um die Streichorchester-Version seines eigenen Streichquartetts „Quartetto in modo antico". Diese Fassung für Streichorchester wurde im Gegensatz zu den Streichquartetten noch nie auf Schallplatte/CD eingespielt. Verleger: Doblinger, Wien.

  1. Allegro poco moderato
  2. Presto
  3. Adagio molto
  4. Vivace


NEU: Die obigen drei im klassischen Stil geschriebenen Orchesterwerke wurden als Vol. 3 der Orchesterwerke-Serie bereits auf CD (ASV) eingespielt. Für weitere Informationen bitte hier klicken.


1946:

Feste im Herbst (Alternativtitel: „Herbstfeier") für großes Orchester. Dauer: ca. 25 Minuten. Dieses Werk ist nahezu identisch mit dem vierten und letzten Satz der „Herbstsymphonie", dem „Herbstpoem" (weitere Details siehe oben unter „Letzte Meldungen über die Herbstsymphonie"). Marx dürfte dieses 1946 veröffentlichte Werk angesichts des traurigen Umstands herausgegeben haben, daß seine Herbstsymphonie zu dem Zeitpunkt bereits seit 20 Jahren nicht mehr aufgeführt worden war - abgesehen von einer Aufführung des 4. Satzes „Herbstpoem" im Jahre 1934. Die Partitur zu „Feste im Herbst" liegt der UE vor, doch man sollte sich darüber im klaren sein, daß „Feste im Herbst" nahezu identisch mit dem 4. Satz der Herbstsymphonie ist, die ja zuletzt Mitte der Zwanziger Jahre aufgeführt wurde; Hauptziel sollte also in jedem Fall eine Aufführung und Einspielung der gesamten Herbstsymphonie sein, da der Herbstsymphonie mit einer bloßen Aufführung von „Feste im Herbst" wirklich nicht geholfen wäre.

Joseph Marx 1963 - 1 (15 kB) Joseph Marx 1963 - 2 (18 kB)
Joseph Marx in seiner Wiener Wohnung, Traungasse 6 (1963).
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Weitere Orchesterwerke, deren Entstehungsjahr nicht bekannt ist oder von denen keine Partituren/nur Manuskripte existieren oder die mit Teilen der obengenannten Werke identisch sind (Notenmaterial ist größtenteils im Besitz der ÖNB, die Marx' musikalischen Nachlaß verwaltet):

Symphonie Nr. 1 (1901)

Symphonie Nr. 2 (1906)

Der einzige Hinweis auf die Existenz dieser beiden Symphonien stammt aus einem Brief, den Marx kurz nach der Uraufführung der Herbstsymphonie an einen Wiener Musikreferenten schrieb. In diesem Brief heißt es: "Ich habe mich für einige Tage nach Graz zurückgezogen, um mich nach den bewegten Ereignissen der vergangenen Woche an der stillen Natur zu erfreuen; es war doch eine gelungene Geschichte, diese Joseph Marx 1903 (14 kB) Erstaufführungen meiner ersten (de facto dritten) Symphonie, denn die erste (mit 19) und die zweite (mit 24 Jahren) komponierte hab' ich verschwiegen." Darüber hinaus wird eine dieser beiden Jugendsymphonien - die "Jugendsymphonie in Cis-Moll" - in der Biographie von Andreas Liess erwähnt. Ob es sich hierbei um die von 1901 oder die von 1906 handelt, ließ sich trotz aller Bemühungen nicht eruieren (ich tippe allerdings auf die von 1906). Fakt ist, daß Marx Themen des Adagio-Satzes aus der Cis-Moll-Symphonie später in der Herbstsymphonie verwendet hat. Eine der beiden Jugendsymphonien trägt indes den Titel "Symphonie in einem Satz für Orchester" und laut der ÖNB hat auch sie einen mit "Adagio" betitelten Teil. Diese beiden Jugendsymphonien wurden jedenfalls von Marx nie veröffentlicht. Die 11seitige Partitur der offensichtlich unvollendeten "Symphonie in einem Satz für Orchester" (die ja mit der im Liess genannten "Jugendsymphonie in Cis-Moll" identisch sein könnte, da sie beide einen "Adagio"-Teil besitzen), befindet sich in der Musiksammlung der ÖNB. Laut der ersten Seite dieser Partitur handelt es sich hierbei um "Opus 4", obwohl Marx - wie wir wissen - keine Opuszahlen vergeben hat. Ich nehme stark an, daß Marx bereits nach seinen ersten Kompositionen davon Abstand genommen hat, seine Werke mit Opuszahlen zu kennzeichnen, da er ja schon in sehr jungen Jahren seine ersten Klavier- und Orgelstücke und unmittelbar danach zahlreiche Lieder schrieb, die er dann auch noch zusätzlich in verschiedenen Besetzungen (mit verschiedenen Kammerensembles bzw. Orchester) arrangierte.

Klavierkonzert. Die Partitur (Manuskript) umfaßt 13 Seiten und befindet sich ebenfalls in der Musiksammlung der ÖNB. Mangels weiterer Informationen läßt sich nur mutmaßen, ob es sich hierbei wohl um den Entwurf zu seinem 1919 fertiggestellten „Romantischen Klavierkonzert" handelt.

Fragmentarische Partitur zu einem Werk für Streichorchester. 4seitiges Manuskript im Besitz der ÖNB. Keine weiteren Informationen verfügbar.

Unidentifizierbares, nie veröffentlichtes Bühnenwerk - offenbar nur begonnen, jedoch nie fertiggestellt. Auf eine Umfrage des „Neuen Wiener Journals" vom 4. April 1926 mit der Frage „Woran arbeiten Sie?" verlautbarte Marx folgendes: „An der nordischen Rhapsodie (= „Nordlands-Rhapsodie") und an einem Bühnenwerk, das indes keine Oper ist." Leider ließ sich nicht feststellen, auf welche der im Besitz der ÖNB befindlichen, nicht identifizierbaren Partituren diese Aussage Marx' bezogen ist. Keines der Manuskripte bei der ÖNB enthält einen Hinweis, den man mit einem „Bühnenwerk" in Verbindung bringen könnte.

Manuskript für eine Fanfarenmusik. 10seitiges Notenmaterial im Besitz der ÖNB, höchstwahrscheinlich der Entwurf zur 1928 komponierten „Festlichen Fanfarenmusik".

Island-Suite (1927-28). Unvollendete, 34seitige Partitur im Besitz der ÖNB. Wie auch bei den übrigen manuskriptartigen Partituren müßte man, um herauszufinden, ob es sich hierbei um einen Entwurf zur „Nordlands-Rhapsodie" handelt, das Manuskript mit der bei der UE befindlichen Druckpartitur der „Nordlands-Rhapsodie" vergleichen. Bei diesem Titel scheint der Fall jedoch klar zu sein, da die „Nordlands-Rhapsodie", wie oben erwähnt, auf dem Roman „Islandfischer" von Pierre Loti basiert.

Symphonische Rhapsodie für großes Orchester (1929). Dauer: 9 Minuten. Dieses Werk ist identisch mit dem 1. Satz der „Nordlands-Rhapsodie" und wurde bisweilen separat aufgeführt. Wie wir bei „Symphonische Tänze" (siehe unten) und „Feste im Herbst" (siehe weiter oben) sehen werden, hat Marx Teile/Sätze von einigen seiner umfangreicheren Werke „ausgekoppelt" und - manchmal ohne Überarbeitung der Partitur - unter anderem Titel veröffentlicht, möglicherweise um die Aufführungshäufigkeit zu erhöhen und seiner Musik zu einem höheren Bekanntheitsgrad zu verhelfen. Ich werde weiter unten im Abschnitt „Kammermusik ohne Gesang" Beispiele dafür geben, daß diese Vorgehensweise bei vielen bekannten Komponisten an der Tagesordnung war.

Symphonische Tänze für großes Orchester. Dauer: 9 Minuten. Hierbei handelt es sich um eine Art Kurzversion des vierten Satzes der „Herbstsymphonie" („Herbstpoem") oder von „Feste im Herbst" - siehe auch „Letzte Meldungen über die Herbstsymphonie" - oder aber um Variationen über Themen aus der Herbstsymphonie. Dies läßt sich leider nicht mehr feststellen, da seltsamerweise keine der Quellen Notenmaterial zu diesem Werk besitzt und es auch in keiner einzigen meiner vielen Werklisten und Bücher erwähnt wird, so daß sich noch nicht einmal das Entstehungsjahr ermitteln läßt. Es ist beinahe so, als habe dieses Werk niemals existiert. Mir liegt eine ältere Aufnahme mit den Wiener Symphonikern unter Karl Etti vor (weitere Dirigenten, die Marx' Orchesterwerke häufig aufgeführt haben, waren übrigens Max Schönherr und Karl Böhm). Möglicherweise ist das Notenmaterial nach der Aufführung und Aufzeichnung verlorengegangen oder wurde vernichtet. Als weitere Möglichkeit wäre denkbar, daß Marx kurz nach Veröffentlichung und Aufführung der „Symphonischen Tänze" das weitaus umfangreichere Werk „Feste im Herbst" herausgegeben und daraufhin die „Symphonischen Tänze", die ja dann in „Feste im Herbst" bereits enthalten waren, wieder zurückgezogen hat.

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Werke für Singstimme und Orchester:

(Die Partituren sämtlicher in diesem Abschnitt genannten Werke für Gesang und Orchester sind bei der UE erhältlich. Die UE ist übrigens auch im Besitz der englischen Übersetzungen der den Werken zugrundeliegenden Texte.)



NEU: Die Werke für Sologesang und Orchester wurden vom Label ASV (als Volume 2 der CD-Serie) mit den Solistinnen Angela Maria Blasi (Sopran) und Stella Doufexis (Mezzosopran) eingespielt. Weitere Infos siehe hier.



Joseph Marx 1947 - 05 (14 kB)

Verklärtes Jahr - Ein Liederzyklus für mittlere Stimme und Orchester (1930-32). Dauer: 18-21 Minuten. Dieses ist das letzte Werk aus Marx' sogenannter Orchesterperiode, die von 1919 bis 1932 dauerte. Die Version für Gesang mit Klavier ist bereits auf CD eingespielt worden (von FY Solstice, siehe Kapitel „Diskographie"), doch der Unterschied der Klangwelten in der Lied- und der Orchesterversion ist schlichtweg gewaltig. Diese Liedersymphonie ist einer der eindeutigsten Beweise dafür, daß Marx' vielfältige symphonische Einfälle und Klangeffekte in Liedern für Gesang mit Klavier einfach nicht umsetzbar waren. Der häufige Versuch Marx', dies dennoch zu erreichen (viele seiner Lieder muten dem begleitenden Pianisten technisch äußerst schwere Passagen zu), führte dazu, daß manch ein Kritiker viele Lieder von Joseph Marx als „Klavierkonzerte mit obligater Singstimme" bezeichnete.
„Verklärtes Jahr" in dieser fürwahr märchenhaften Orchesterversion vereint die eindrucksvollsten Klangeffekte, die Marx je erschaffen hat. Da die bisherigen Aufnahmen dieses Werkes in der Regel mit Alt oder Mezzosopran aufgeführt wurden, empfehle ich für eine Neuaufführung oder -einspielung den Einsatz eines Baritons. Die Titel der fünf „Sätze" lauten:

  1. Abschied (Text: K. M. Fofanow)
  2. Dezember (Text: Otto Kernstock)
  3. Lieder (Text: Christian Morgenstern)
  4. In meiner Träume Heimat (Text: Carl Hauptmann)
  5. Auf der Campagna (Text: Joseph Marx)

Akses - Marx - Alnar, Wien 1931 (51 kB)
Marx mit einigen seiner namhaften türkischen Studenten (Wien, 1931):
Necil Kazim Akses (links), Marx, eine unbekannte Person und Hasan Ferit Alnar.




Neu!

Einen ausführlichen Bericht über seine Zeit als Berater der türkischen Regierung beim Aufbau des türkischen Musiklebens (1932-33) - von Joseph Marx selbst verfaßt! - habe ich hier zur Verfügung gestellt.)





Neu!

Der Instrumentalpart aus einigen der folgenden Orchesterlieder wurde 1950 in dem Film "Cordula" als Hintergrundmusik verwendet. Detaillierte Informationen hierzu (mitsamt der kompletten Ausgabe des "Illustrierten Film-Kuriers"!) habe ich hier bereitgestellt.




Die folgenden Orchesterbearbeitungen durch Marx entstanden überwiegend in den Dreißiger Jahren.


"Am Brunnen" für mittlere Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 1 Minute. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Barcarole" für hohe Stimme und Orchester (1910). Dauer: 6 Minuten. Text: A. F. von Schack.

"Begegnung" für mittlere Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 2 Minuten. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Der bescheidene Schäfer" für hohe Stimme und Streichorchester (1910). Dauer: 2 Minuten. Text: Christian Weisse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Der (Die) Liebste spricht" für mittlere Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 1 Minute. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Erinnerung" für mittlere Stimme und Orchester (1911). Dauer: 3 Minuten. Text: Joseph von Eichendorff.

"Hat Dich die Liebe berührt" für hohe oder tiefe Stimme und Orchester (1908). Dauer: 3 Minuten. Text: Paul Heyse.

"Japanisches Regenlied" für mittlere Stimme und Orchester (1909). Dauer: 2 Minuten.

"Jugend und Alter" für mittlere Stimme und Orchester (1909). Dauer: 2 Minuten. Text: Walt Whitman.

"Maienblüten" für hohe Stimme und Orchester (1909). Dauer: 2 Minuten. Text: Ludwig Jacobowsky.

"Marienlied" für hohe Stimme und Orchester (1910). Dauer: 3 Minuten. Text: Novalis.

"Piemontesisches Volkslied" für hohe Stimme und Streichorchester (1911). Dauer: 1 Minute. Text: Max Geissler. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichquartett.

"Selige Nacht" für hohe Stimme und Orchester (1913/14). Dauer: 3 Minuten. Text: Otto Erich Hartleben.

"Sendung" für mittlere Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 1 Minute. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Sommerlied" für hohe Stimme und Orchester (1909). Dauer: 1 Minute. Text: Emmanuel Geibel.

"Ständchen" für hohe Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 2 Minuten. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichquartett.

"Und gestern hat er mir Rosen gebracht" für hohe Stimme und Orchester (1908). Dauer: 2 Minuten. Text: Th. Lingen.

"Venetianisches Wiegenlied" (Nina Ninana) für mittlere Stimme und Orchester (1912). Dauer: 3 Minuten. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für mittlere Stimme und Streichorchester mit Harfe oder für mittlere Stimme und Streichquartett mit Harfe. Ist zudem bei der ÖNB in einer weiteren Version für Singstimme und Streichquartett verfügbar.

"Waldseligkeit" für hohe Stimme und Streichorchester (1911). Dauer: 3 Minuten. Text: Richard Dehmel. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichquartett.

"Wofür" für mittlere Stimme und Streichorchester (1912). Dauer: 1 Minute. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

"Zigeuner" für hohe Stimme und Orchester (1911). Dauer: 3 Minuten. Text: Max Geissler.

Joseph Marx 1947 - 4 (16 kB)

Zudem hat Marx fünf Lieder von Hugo Wolf als Orchesterlieder arrangiert (die Noten findet man bei der ÖNB):



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Chorwerke:

(Notenmaterial ist bei der UE erhältlich. Noch nie kommerziell eingespielt worden!)


CHORMUSIKFREUNDE AUFGEPASST: Beachten Sie meinen Artikel über die Chorwerke von Joseph Marx, der in dem an 5000 Chöre des deutschsprachigen Raums verschickten Monatsbrief von European Cultural Services, Ausgabe Mai 2006, erschienen ist. Lesen Sie den vollen Wortlaut hier:

  Marx-Artikel im Monatsbrief von European Cultural Services


Werke für gemischten Chor:


CHORMUSIKFREUNDE AUFGEPASST: Beachten Sie meinen Artikel über den Chormusikkomponisten Joseph Marx, der in der bekannten Chormusikzeitschrift CANTATE (Ausgabe Jan./Feb. 2006) erschienen ist. Lesen Sie den vollen Wortlaut hier:

  Marx-Artikel in der bekannten Chormusikzeitschrift CANTATE




*    NEUES PROJEKT    *

"Ein Neujahrshymnus" und "Berghymne"
von Joseph Marx


Orchestriert von Stefan Esser und
Berkant Haydin (dem Autor dieser Website)!


* * * verlegt bei der Universal Edition * * *

Weitere Infos, Musikausschnitte (MP3) und Partiturseiten finden Sie hier


Werke für Männerchor:


Unveröffentlichte Chorwerke (handgeschriebene Partituren erhältlich bei der ÖNB):


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Kammermusik ohne Gesang:

(Notenmaterial bei der UE erhältlich. Nur zum Teil bereits eingespielt.)

Werke für Violine und Klavier:

Sonate für Violine und Klavier in A-Dur (Violinsonate Nr. 1) (1913). Dauer: 55-65 Minuten. Wurde bereits eingespielt, siehe Kapitel "Diskographie".

  1. Bewegt und frei im Vortrag
  2. Rasch und markiert
  3. Ruhig
  4. Schwungvoll bewegt

(Der vierte Satz ist gelegentlich auch als separates Stück unter dem Titel „Phantasie und Fuge für Violine und Klavier" in Erscheinung getreten.)

Joseph Marx 1923 (13 kB)

Frühlingssonate für Violine und Klavier (Violinsonate Nr. 2) in D-Dur (1945). Dauer: 19-23 Minuten. Die einzige existierende Aufnahme dieser Sonate (siehe Kapitel „Diskographie") befindet sich auf einer CD mit einer historischen Einspielung aus dem Jahre 1954 (gespielt vom großen Geiger Vasa Prihoda). Obwohl Marx seine Frühlingssonate nach Beginn seiner Hinwendung zum Klassizismus komponierte, hört sie sich vom Stil her wieder in etwa so an wie die frühen Kammerwerke aus den Jahren 1911-1915. Hier zeigt sich Marx' Tendenz zur Wiederverwendung mancher Themen aus seinen eigenen Kammer- und Vokalwerken früherer Jahrzehnte. So wird die Mitte der Vierziger Jahre entstandene Frühlingssonate mit einem einprägsam schönen Thema eingeleitet, mit dem Marx auch schon seine erste Violinsonate hatte beginnen lassen (lediglich die Tonart ist eine andere), und man hört in der Frühlingssonate andeutungsweise auch Themen  aus „Feste im Herbst" (bzw. dem Finalsatz der Herbstsymphonie namens „Herbstpoem"). Auch in einigen anderen Werken des Komponisten erlebt man gelegentlich ein kurzes Aufflackern einer Melodie, die man bereits aus einem anderen seiner Werke kennt. Diese Feststellung führt uns zu der bereits angekündigten Exkursion zum Thema

Wiederverwendung eigenen Themenmaterials: Prokofiev hat, ebenso wie Vaughan-Williams, sehr häufig eigene Themen in mehreren Kompositionen verwendet. Mozart und viele andere haben ihre für Opern geschriebenen Melodien für Blasorchester arrangiert. Debussys Klaviermusik erschien zum Teil in Orchesterversion. Eine Reihe weiterer Komponisten schrieben eine Oper und ein Ballett unter demselben Namen und verwendeten hierbei dasselbe Themenmaterial. Mahlers Symphoniesätze wurden häufig separat aufgeführt. Die Ballette von Peter Tschaikowsky wurden in kürzere Stücke umgeschrieben und unter neuen Titeln veröffentlicht. Das Violinkonzert von Khatchaturian existiert in einer nahezu identischen Version für Flöte und Orchester. Korngold baute viele seiner Hollywood-Filmmusik-Themen in seine späten Orchesterwerke ein. Es könnten hier eine Reihe von viel auffälligeren Beispielen genannt werden, so z.B. Elgar, der dafür bekannt ist, einige wenige Themen in vielen seiner Kompositionen wiederverwendet zu haben.


Neu!  

Lesen Sie den von mir verfaßten deutschen Booklet-Text zur bisher einzigen CD-Einspielung der Frühlingssonate


Die Satzbezeichnungen von Marx' Frühlingssonate für Violine und Klavier lauten:

  1. Allegro espressivo
  2. Allegretto (im Serenadenton)
  3. Moderato

Werke für Cello und Klavier:

Suite für Cello und Klavier in F-Dur (1914). Dauer: ca. 35 Minuten. Wurde bereits eingespielt, siehe Kapitel "Diskographie".

  1. Präludium
  2. Fuge
  3. Menuett
  4. Finale

(Der 3. Satz „Menuett" ist gelegentlich auch als separates Stück unter dem Namen „Menuett für Cello und Klavier" in Erscheinung getreten.)

„Pastorale" für Cello und Klavier (1914). Dauer: 6 Minuten. Wurde bereits eingespielt, siehe Kapitel „Diskographie".


Werk für Trio-Ensemble (noch nicht eingespielt worden!):

"Trio-Phantasie" für Violine, Cello und Klavier in G-Dur (1913/14). Dauer: 40 Minuten. Noch nicht eingespielt worden!

  1. Schwungvoll, aber nicht zu schnell
  2. Adagietto: Sehr ruhig
  3. Scherzando: Presto
  4. Tanz-Finale: Vivace

Werke für Klavierquartett (noch nicht eingespielt worden!):

"Klavierquartett in Form einer Rhapsodie" (1911). Partitur: 53 Seiten. Geschätzte Dauer: ca. 35 min.

"Ballade für Violine, Viola (Bratsche), Cello und Klavier" in A-Moll (1911). Dauer: ca. 17 min.

"Scherzo für Klavierquartett" (1911). Partitur: 33 Seiten. Geschätzte Dauer: ca. 15 min.

Joseph Marx - Anna Hansa (21 kB)
Joseph Marx - Anna Hansa

Werke für Streichquartett (wurden bereits eingespielt):

Streichquartett in A-Dur (1936). Dies ist die Urfassung des späteren (und bereits auf CD eingespielten) „Quartetto chromatico".

Quartetto chromatico" (1936, rev. 1948). Dauer: ca. 29 min. Dies ist eine verkürzte und überarbeitete Fassung des obengenannten „Streichquartetts in A-Dur" von 1936.

  1. Allegro cantabile
  2. Scherzo sehr lebhaft
  3. Sehr langsam und ausdrucksvoll
  4. Allegro

„Quartetto in modo antico" (1937/38). Dauer: ca. 26 min. Doblinger besitzt auch das Notenmaterial zu einer von Marx 1945 nachgelieferten Streichorchesterfassung dieses Streichquartetts.

  1. Allegro poco moderato
  2. Presto
  3. Adagio molto
  4. Vivace

„Quartetto in modo classico" (1940/41). Dauer: ca. 25 min. Doblinger auch besitzt das Notenmaterial zu einer von Marx 1944 nachgelieferten Streichorchesterfassung dieses Streichquartetts.

  1. Allegro con brio
  2. Adagio ma non troppo
  3. Tempo di minuetto
  4. Poco presto

Manuskript zu einem Werk für Streichquartett. 3 Seiten, im Besitz der ÖNB. Möglicherweise ein Entwurf zu einem der drei Streichquartette, die sich übrigens in Fachkreisen einen Namen als Meisterwerke ihres Genres gemacht haben.


Werke für andere Kammerensembles (kein Notenmaterial verfügbar):

„Grand Duo" für zwei Celli (trägt den Titel „Opus 5")

„Adagio für Cello"

Diese beiden Werke werden in einem ca. 40-50 Jahre alten Werk- bzw. Aufführungsverzeichnis erwähnt. Es sind keinerlei weitere Informationen verfügbar.

UPDATE: Die beiden o.g. Werke (Grand Duo für zwei Celli und Adagio für Cello) stammen vom Komponisten Joseph M. Marx (1792-1836); hier eine Kurzbiographie in englischer Sprache:
JOSEPH M. MARX, born in 1792 at Wurzburg, where be also received his musical education, began his artistic career as member of the Theatre orchestra at Frankfort-on-the-Main, whence he went to Vienna, in order to study under Merk. Later on he worked in the Stuttgard orchestra, until he was appointed first Violoncellist at Carlsruhe. He finally was musical director there, and died while working in this capacity on November 11, 1836. His daughter, Pauline, made her appearance on the stage as a singer during the years 1880-40.


Kammerwerke, die mit Sätzen der obigen Kammerwerke identisch sind:

„Phantasie und Fuge" für Violine und Klavier. Dieses Stück ist identisch mit dem 4. Satz der 1. Violinsonate in A-Dur von 1913 (siehe oben) und ist somit im Rahmen der CD-Einspielung dieser Sonate bereits aufgenommen worden (siehe Kapitel „Diskographie"). Das Notenmaterial zu diesem Stück ist auch separat verfügbar.

"Menuett" für Cello und Klavier. Dieses Stück ist identisch mit dem 3. Satz der Suite für Cello und Klavier von 1914 (siehe oben) und ist somit im Rahmen der CD-Einspielung dieser Suite bereits aufgenommen worden (siehe Kapitel "Diskographie"). Das Notenmaterial zu diesem Stück ist separat verfügbar.

Joseph Marx 1923 - Franz Schmidt - Alexander Wunderer (29 kB)
Franz Schmidt - Joseph Marx - Alexander Wunderer (1923)

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Kammermusik mit Gesang:

(Notenmaterial bei der UE erhältlich, wenn nicht anders angegeben. Teilweise noch nicht eingespielt!)

Anton Wildgans - 1926 (21 kB)

Vier Lieder mit unterschiedlicher Kammerensemblebegleitung aus dem Jahre 1916, nach Texten von Anton Wildgans (1881-1932), der bis zu seinem frühen Tod mit Marx eng befreundet war (das Foto links wurde von Joseph Marx im Jahre 1926 gemacht):

  • "Pan trauert um Syrinx" - Eine mythologische Szene für hohe Stimme, Flöte und Klavier. Dauer: 8 Minuten.
  • „Adagio" für mittlere Stimme, Cello und Klavier. Dauer: 4-5 Minuten.
  • „Du bist der Garten" für mittlere Stimme, Violine und Klavier. Dauer: 4 Minuten.
  • „Durch Einsamkeiten" für mittlere Stimme, Viola (Bratsche) und Klavier. Dauer: 3 Minuten. "Pan trauert um Syrinx" und "Durch Einsamkeiten" sind die einzigen Kammerwerke mit Gesang, die bereits eingespielt worden ist, siehe Kapitel „Diskographie".
Joseph Marx - Anton Wildgans (19 kB)

Joseph Marx und Anton Wildgans - Aufgrund eines Venenleidens war Wildgans in den letzten Jahren seines Lebens bei Ausflügen in die Natur auf die Hilfe eines Fuhrwerks angewiesen (Karikatur von Rudolf Hirschenhauser)


Anton Wildgans und Joseph Marx am 20. August 1924 (36 kB)

Anton Wildgans und Joseph Marx am 20. August 1924

Werke für Singstimme und Klavierquintett:

„Valse de Chopin" für mittlere Stimme und Klavierquintett. Dauer: 4 Minuten. Text: Albert Giraud (aus „Pierrot Lunaire").

Sommerlied "O Sommerfrühe, blau und hold" für Singstimme und Klavierquintett. Text: Emmanuel Geibel. Das Notenmaterial zu diesem Werk ist nur bei der ÖNB erhältlich.


Werke für Singstimme und Streichquartett:

6 Lieder für Singstimme und Streichquartett. Sie sind auch verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichorchester (Angaben zur jeweiligen Dauer siehe oben unter "Werke für Singstimme und Orchester"):

[Diese sechs Werke wurden am 25. Januar 2001 von Ildikó Raimondi und dem Artis Quartet im Konzertsaal des Wiener Musikvereins in einer Version für Sopran und Streichquartett aufgeführt. Dies zeigt die auch heute lebende Popularität von Marx' Vokalwerken, die - nicht nur in Österreich - sowohl mit einfacher Klavier- als auch mit Kammerensemblebegleitung gelegentliche Aufführungen erleben, was jedoch nicht die schändliche Vernachlässigung seiner Orchester- und Chorwerke entschuldigt.]

„Piemontesisches Volkslied" für hohe Stimme und Streichquartett (1911). Dauer: 1 Minute. Text: Max Geissler. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichorchester.

"Ständchen" für hohe Stimme und Streichquartett (1912). Dauer: 2 Minuten. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichorchester.

"Waldseligkeit" für hohe Stimme und Streichquartett (1911). Dauer: 3 Minuten. Text: Richard Dehmel. Auch verfügbar in einer Version für hohe Stimme und Streichorchester.

"Venetianisches Wiegenlied" (Nina Ninana) für mittlere Stimme und Streichquartett mit Harfe (1912). Dauer: 3 Minuten. Text: Paul Heyse. Auch verfügbar in einer Version für mittlere Stimme und Orchester oder Streichorchester mit Harfe. Außerdem zusätzlich bei der ÖNB verfügbar in einer Version für Singstimme und Streichquartett.

Joseph Marx 1936 - Felix Weingartner - Wilhelm Kienzl (28 kB)
Felix Weingartner - Joseph Marx - Wilhelm Kienzl (1936)

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Klavierstücke:

Sechs phantastische Klavierstücke aus dem Jahre 1916, die bei der UE verlegt sind und auch schon auf CD eingespielt wurden (siehe "Diskographie"):

  1. Albumblatt in E-Dur
  2. Humoreske in Fis-Moll
  3. Arabeske in Es-Dur
  4. Ballade in D-Moll
  5. Präludium und Fuge in Es-moll
  6. Rhapsodie in B-Moll


New!

Die Universal Edition hat mitgeteilt, daß die obigen sechs Klavierstücke von Joseph Marx irgendwann als "Digital Download" unter den folgenden Adressen erhältlich sein werden:

www.sheetmusicnow.com

www.universaledition.com/downloads




Die folgenden Klavierstücke (ohne Entstehungsjahr und noch nie auf CD erschienen) werden hoffentlich bei der UE verlegt. Ich danke dem Pianisten Jonathan Powell, der die handschriftlichen Noten, die ich von der Nationalbibliothek besorgt und ihm im Jahre 2004 geschickt hatte, in monatelanger Arbeit begutachtet hat. Sollte die UE diese Stücke veröffentlichen, dann werden wir es hauptsächlich ihm zu verdanken haben.

  • Die Flur der Engel - Ein Tongedicht für Klavier. Nach Texten von H. Frischauf.
  • Canzone in D-Dur (auch für Orgel erhältlich)
  • Albumblatt in F-Dur ("Romanze"/"Moderne Klavierstudie")
  • Herbstlegende in B-Moll
  • Klavierstück in C-Moll/As-Dur
  • Phantasiestück Intermezzo in Fis-Moll
  • Nachtstück (Carneval)
  • Klavierstück in G-Dur (3/4)
  • Klavierstück in G-Dur (2/4)
  • Walzer Caprice in F-Dur
  • Schmetterlingsgeschichten:
    1. Präambulum
    2. Von der Waldglockenblume
    3. Von alter Sehnsucht


Und hier die übrigen unveröffentlichten Klavierstücke, bei denen es sich laut Jonathan Powell um "unreife" Jugendwerke oder nicht verwertbare, unvollständige Skizzen handelt:

  • Ballade in Cis-Moll
  • Intermezzo in Fis-Moll
  • Nachtstück in C-Moll
  • Oriental in Cis-Moll
  • Präludium in D-Dur
  • Romanze in F-Dur
  • Skizze für ein Klavierstück


Corona-Collection No. 93, Universal Edition:

Unter dem Namen "Corona-Collection No. 93" hat Marx bei der Universal Edition seine folgenden sieben Lieder in einer Bearbeitung für Soloklavier herausgegeben (zusammen mit dem Klavierstück "Albumblatt"):



Die Nationalbibliothek ist zudem im Besitz der Noten zweier Klaviertranskriptionen, in denen Marx Werke anderer Komponisten bearbeitet hat:

Joseph Marx - Erich Schenk (21 kB)
Joseph Marx - Erich Schenk

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Orgelstücke:

Der deutsche Organist Arno Hartmann arbeitet derzeit im Auftrag der Joseph-Marx-Gesellschaft daran, die unveröffentlichten Manuskripte aller Orgelwerke von Marx in Reinschrift zu übertragen. Anschließend sollen die Orgelwerke bei der Universal Edition herausgegeben werden.

Für Chorwerke mit Orgelbegleitung siehe obigen Abschnitt "Chorwerke mit/ohne Orchester".

(Das Notenmaterial der folgenden Orgelstücke ist vorerst nur bei der ÖNB erhältlich. Noch nicht eingespielt worden.)

"Symphonischer Prolog" für Orgel (1904).

Alle weiteren Orgelstücke (ohne Entstehungsjahr):

Zudem arrangierte Marx das folgende Stück für Orgel (Noten nur bei der ÖNB):

Marx komponierte auch zwei Werke für hohe Stimme und Orgel, deren Notenmaterial bei der UE erhältlich ist:

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Lieder

  • 1901:
    • »Im Frühling« (H. Vogeler), UE 5188 [Katalognummer der Universal Edition]
    • »Traum durch die Dämmerung« (A. Fritsch)
  • 1902:
    • »Leuchtende Tage« (L. Jakobowski), UE 5189
  • 1903:
    • »Auftrag« (H.Ch. Hölty)
    • »Wie einst« (E. Triebnigg), UE 5177
  • 1904:
    • »Peregrina V« (E. Mörike), UE 5191
    • »Tuch der Tränen« (P. Wertheimer), UE 5190
    • »Con sordino« (H. Hesse), UE 5594
  • 1905:
    • »Lied« (A. de Musset), UE 5163
    • »Schließe mir die Augen beid« (Th. Storm), UE 5598
    • »Schönheit« (C. Busse), UE 5192
  • 1906:
    • »Septembermorgen« (E. Mörike), UE 5171
    • »Wanderers Nachtlied« (J.W. v. Goethe), UE 5193
    • »Windräder« (O. Falke), UE 5178
  • 1907:
    • »Bitte« (H. Hesse), UE 5179
    • »Der Gast« (Th. Fontane), UE 5194
    • »Der Gefangene« (M. Graf), UE 5596
    • »Der Kuckuck ruft« (Königsbrunn - Schaup), UE 5599
    • »Liebe« (P. Heyse), UE 5215 [Alle anderen Lieder des »Italienischen Liederbuches« stammen aus dem Jahr 1912.]
    • »Lob des Frühlings« (L. Uhland), UE 5164
  • 1908:
    • »Christbaum« (A. Christen), UE 5151
    • »Der Denker« (W. Calé), UE 5154
    • »Ein Fichtenbaum steht einsam« (H. Heine), UE 5195
    • »Ein goldenes Kettlein« (M. Graf), UE 5595
    • »Hat dich die Liebe berührt« (P. Heyse), UE 5160, auch in Orchesterfassung (UE 6557)
    • »Hochsommernacht« (M. Greif), UE 5161
    • »Im Maien« (J. v. Rodenberg), UE 5197
    • »Serenata« (M. Graf), UE 5597
    • »Toscanischer Frühling« (O. E. Hartleben), UE 5196
  • 1909:
    • »Barcarole« (A. F. v. Schack), UE 5150, auch in Orchesterfassung
    • »Dein Blick« (P. Mongré), UE 5152
    • »Der Ton« (K. Hamsun), UE 5186
    • »Die Elfe« (J. v. Eichendorff), UE 5155
    • »Die Violine« (A. Giraud), UE 5156
    • »Ein Drängen ist in meinem Herzen« (St. Zweig), UE 5202
    • »Ein junger Dichter denkt an die Geliebte« (chinesisches Gedicht), UE 5157
    • »Erinnerung« (J. v. Eichendorff), UE 5180, auch in Orchesterfassung (UE 1911)
    • »Frage und Antwort« (F. Rückert), UE 5158
    • »Gesang des Lebens« (O. E. Hartleben), UE 5201
    • »Herbstzeitlose« (Schönaich - Carolath), UE 5198
    • »Hochsommernacht« (M. Greif), UE 5161
    • »Japanisches Regenlied« (japanisches Gedicht), UE 5162, auch in Orchesterfassung (UE 6555)
    • »Jugend und Alter« (W. Whitman), UE 5199, auch in Orchesterfassung
    • »Kolumbine« (A. Giraud), UE 5187
    • »Lenzfahrt« (C. F. Meyer), UE 5200, Autograph in der Musiksammlung der Wiener Stadt-und Landesbibliothek
    • »Maienblüten« (L. Jakobowski), UE 5165, auch in Orchesterfassung
    • »Marienlied« (Novalis), UE 5166, auch mit Orgelbegleitung und in Orchesterfassung (1910,UE 6559)
    • »Neugriechisches Mädchenlied« (E. Geibel), UE 5168
    • »O süßer Tod« (A. v. Platen), UE 5169
    • »Pierrot Dandy« (A. Giraud), UE 5170
    • »Sommerlied« (E. Geibel), UE 5172, auch in Orchesterfassung
    • »Und gestern hat er mir Rosen gebracht« (Th. Lingen), UE 5174, auch in Orchesterfassung (UE 6553)
    • »Valse de Chopin« (A. Giraud), UE 5175, auch mit Klavierquintett (UE 6035)
    • »Warnung« (Gorter), UE 5176
  • 1910:
    • »An einen Herbstwald« (W. v. Hartlieb), UE 5183
    • »Dem Genius des Augenblicks« (P. Mongré), UE 5153
    • »Der bescheidene Schäfer« (Chr. Weisse), UE 5181
    • »Der Rauch« (H. Bartsch), UE 5184
    • »Gebet« (G. Falke), UE 5159
    • »Lied eines Mädchens« (W. v. Hartlieb), UE 5182
    • »Nachtgebet« (E. H. Hess), UE 5204
    • »Regen« (P. Verlaine), UE 5185
    • »Sonnenland« (A. Ritter), UE 5173
    • »Traumgekrönt« (R. M. Rilke), UE 5203
  • 1911:
    • »Nocturne« (O. E. Hartleben), UE 5205
    • »Piemontesisches Volkslied« (M. Geissler), UE 5211, auch in Orchesterfassung
    • »Sancta Maria« (A. Mombert), UE 5207
    • »Schlafend trägt man mich« (A. Mombert), UE 5208
    • »Vergessen« (A. Holz), UE 5209
    • »Waldseligkeit« (R. Dehmel), UE 5206, auch in Orchesterfassung
    • »Wanderliedchen« (M. Geissler), UE 5210
    • »Zigeuner« (M. Geissler), UE 5212, auch in Orchesterfassung
  • 1912:
    • »Selige Nacht« (O. E. Hartleben), auch in Orchesterfassung
    • »Italienisches Liederbuch« (P. Heyse; komponiert in nur 8 Tagen):
        Teil I:
      1. »Liebe« (bereits aus dem Jahr 1907), UE 5215
      2. »Ständchen«, UE 5216
      3. »Der Dichter«, UE 5217
      4. »Am Brunnen«, UE 5218, auch mit Streichquartett
      5. »Die Liebste spricht«, UE 5219, auch mit Streichquartett
      6. »Abends«, UE 5220
      7. »Die Lilie«, UE 5221
      8. »Wofür«, UE 5222, auch mit Streichquartett
      9. »Sendung«, UE 5223, auch mit Streichquartett
      10. Teil II:
      11. »Es zürnt das Meer«, UE 5224
      12. »Die Begegnung«, UE 5225, auch mit Streichquartett
      13. »Die tote Braut«, UE 5226
      14. »Wie reizend bist du«, UE 5227
      15. »Am Fenster«, UE 5228
      16. »Die Verlassene«, UE 5229
      17. »Nimm dir ein schönes Weib«, UE 5230
      18. »Venetianisches Wiegenlied«, VE 5231, auch in Orchesterfassung (UE 6551)
  • 1914:
    • »Herbst« (J. Marx), UE 5593
  • 1915:
    • »Isolde« (B. Frank), UE 5592
  • 1916:
    • »Adagio« (A. Wildgans), mit Violoncello, UE 5838
    • »Du bist der Garten« (A. Wildgans), mit Violine, UE 5836
    • »Durch Einsamkeiten« (A. Wildgans), mit Viola, UE 5837
    • »Pan trauert um Syrinx« (A. Wildgans), mit Flöte, UE 5839
  • 1930 – 1932:
    • Zyklus »Verklärtes Jahr« (Orig.: Orchesterlieder):
      1. »Ein Abschied« (K. M. Fofanow), UE 10690
      2. »Dezember« (O. Kernstock), VE 10691
      3. »Lieder« (Chr. Morgenstern), UE 10692
      4. »In meiner Träume Heimat« (C. Hauptmann), UE 10693
      5. »Auf der Campagna« (J. Marx), UE 10694
  • 1935:
    • »Gleich einer versunkenen Melodie« (Chr. Morgenstern), Hofmeister - Figaro 37.455
    • »Nachts« (Chr. Morgenstern), Hofmeister - Figaro 37.455
  • 1944:
    • »Spaziergang« (A. Mombert), Hofmeister - Figaro 74.154
  • »Lieder und Gesänge. Erste Folge« (Wien, Schuberthausverlag 1910)
    1. Barcarole
    2. Christbaum
    3. Dein Blick
    4. Dem Genius des Augenblicks
    5. Der Denker
    6. Die Elfe
    7. Die Violine
    8. Ein junger Dichter denkt an die Geliebte
    9. Frage und Antwort
    10. Gebet
    11. Hat dich die Liebe berührt
    12. Hochsommernacht
    13. Japanisches Regenlied
    14. Lied
    15. Lob des Frühlings
    16. Maienblüten
    17. Marienlied
    18. Neugriechisches Mädchenlied
    19. O süßer Tod
    20. Pierrot dandy
    21. Septembermorgen
    22. Sommerlied
    23. Sonnenland
    24. Und gestern hat er mir Rosen gebracht
    25. Valse de Chopin
    26. Warnung
    27. Wie einst
    28. Windräder
  • »Lieder und Gesänge. Zweite Folge« (Wien, Schuberthausverlag 1911)
    1. Bitte
    2. Erinnerung
    3. Der bescheidene Schäfer
    4. Lied eines Mädchens
    5. An einen Herbstwald
    6. Der Rauch
    7. Regen
    8. Der Ton
    9. Kolumbine
    10. Im Frühling
    11. Leuchtende Tage
    12. Tuch der Tränen
    13. Peregrina V
    14. Schönheit
    15. Wandrers Nachtlied
    16. Der Gast
    17. Ein Fichtenbaum steht einsam
    18. Toskanischer Frühling
    19. lm Maien
    20. Herbstzeitlose
    21. Jugend und Alter
    22. Lenzfahrt
    23. Gesang des Lebens
    24. Ein Drängen ist in meinem Herzen
    25. Traumgekrönt
    26. Nachtgebet
  • »Lieder und Gesänge. Dritte Folge« (Wien, Schuberthausverlag 1912)
    1. Nocturne
    2. Waldseligkeit
    3. Sancta Maria
    4. Schlafend trägt man mich
    5. Vergessen
    6. Wanderliedchen
    7. Piemontesisches Volkslied
    8. Zigeuner
    9. Selige Nacht
    10. Isolde
    11. Herbst
    12. Con sordino
    13. Ein goldenes Kettlein
    14. Der Gefangene
    15. Serenata
    16. Schließe mir die Augen beide
    17. Der Kuckuck ruft
  • Nicht datiert (in alphabetischer Anordnung):
    • »Abend« (Greif)
    • »Abendläuten« (Chr. Morgenstern)
    • »Abendlied« (G. Keller)
    • »Alte Burg« (A. Fritsch)
    • »Auf einem Kirchhof« (A. Fritsch)
    • »Berghymne« (A. Fritsch)
    • »Der alte Holunderbaum« (R. Graf)
    • »Der Dornstrauch« (St. Zweig)
    • »Der Mond« (H. Vogeler)
    • »Der Ocean« (Müller)
    • »Der Waldbach rauscht Erinnerung« (C. Morgenstern)
    • »Die Sängerin«
    • »Ein Brettellied im Volkston«
    • »Erscheinung« (E. v. Schönaich - Carolath)
    • »Erstorbner Wald, kein Blättchen bebt«
    • »Frühe Nacht«
    • »Frühlingsliedchen« (A. Fritsch)
    • »Gedenkst du noch«
    • »Geständnis« (G. Falke)
    • »Gott« (L. Jakobowski)
    • »Grabschrift« (Th. Fontane)
    • »Heilige Fahrt« (Mahr)
    • »Herbstabend« (C. Busse)
    • »Impression V« (A. Fritsch)
    • »In der Nacht« (J. Bierbaum)
    • »Jasmin« (Gödel)
    • »Knabe und Bächlein« (A. Fritsch)
    • »Lange Liebe« (A. Fritsch)
    • »Largo« (A. Fritsch)
    • »Leise weht durch die Natur»
    • »Lorbeer und Rose« (A. Fritsch)
    • »Mädchens Maiklage« (A. Fritsch)
    • »Märchen»
    • »Melancholie« (Arent)
    • »Morgengruß« (H. Vogeler)
    • »Nach Hause (L. Jakobowski)
    • »Nimmersatte Sehsucht« (A. Fritsch)
    • »Noch blühen Rosen« (Vanselow)
    • »Phantasie« (R. Graf)
    • »Requiem« (C. F. Meyer)
    • »Sang des Schiffermädels« (J. Bierbaum)
    • »Sehnsucht« (L. Jakobowski)
    • »Spätsommerliedchen« (A. Fritsch)
    • »Spielmannslied« (E. v. Schönaich – Carolath)
    • »Stirb!« (J. H. Mackay)
    • »Traumbild« (Stiglic [möglicherweise ein Vorfahre aus der mütterlichen Linie])
    • »Traum einer Toten« (A. Fritsch)
    • »Über den Bergen« (C. Busse)
    • »Über Tag und Nacht«
    • »Vale Carissima« (Stieler)
    • »Verklärung« (R. Graf)
    • »Vita somnium breve« (R. Graf)
    • »Wäsche im Wind»
    • »Warte noch« (Rodenberg)
    • »Wie einst« (A. Fritsch)
    • »Wiegenlied« (G. Falke)
    • »Winter« (Cale)
    • 2 Liedskizzen
(Quelle: Dr. A. Holzer)




Werke von Joseph Marx, die von anderen Komponisten bearbeitet wurden

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Die Joseph-Marx-Gesellschaft hat eine eigene Internetseite:


joseph-marx-gesellschaft.org



Joseph-Marx-Gesellschaft

Die Joseph-Marx-Gesellschaft hat inzwischen eine eigene Homepage (siehe oben). Der Jahresbeitrag der Mitglieder wurde auf symbolische 15,- Euro festgelegt.

Spenden- und Beitrittswünsche sowie alle anderen Anfragen sind an Herrn Berkant Haydin, Autor von www.joseph-marx.org und Generalsekretär der Joseph-Marx-Gesellschaft, zu richten. Da die Gesellschaft sich über private Spenden und Fördergelder finanzieren muß, wird hiermit um rege Beteiligung gebeten!

Kontaktadresse: e-Mail office@joseph-marx.org



Spendenkonto der Joseph-Marx-Gesellschaft in Wien:

Für Überweisungen innerhalb Österreichs:

Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), Wien
Bankleitzahl: 12000
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(Überweisungen innerhalb der EU mit IBAN und BIC sind gebührenfrei)


Für PAYPAL-Spenden an die Gesellschaft bitte hier klicken



EIN NEUJAHRSHYMNUS & BERGHYMNE
von Joseph Marx


Orchestriert von
St. Esser & B. Haydin


* * * verlegt bei der Universal Edition * * *

Hier weitere Infos und Hörbeispiele (MP3)



24. und 25. Oktober 2005

Das Grazer Orchester recreation - Großes Orchester Graz
spielte unter der Leitung von Michel Swierczewski die


HERBSTSYMPHONIE

(Stefaniensaal in Graz, Österreich)

* * *   Erste Aufführung seit fast 80 Jahren   * * *

Der Autor dieser Website hat diesem seltenen, bedeutenden
Ereignis beigewohnt und berichtet hier ausführlich über die
großartige Rezeption in der österreichischen Presse


CD: Marx begleitet Marx-Lieder         CD: Die Klavierkonzerte        
CD-ROM: Chronik
der Steiermark
Steiermark-CDROM

Neue
Lieder-CD
Neue Lieder-CD
Neueinspielung
der drei
Streichquartette
Streichquartette
Gästebuch
Marx
im ORF
Hier sehen Sie die einzig existierenden Filmaufnahmen von Joseph Marx


www.joseph-marx.org ist eine von Berkant Haydin gestaltete, rein private Homepage,
die im Dienste der Information über Joseph Marx und der Freude an seiner Musik steht.


www.joseph-marx.org ist nicht mit der Website der Joseph-Marx-Gesellschaft zu verwechseln.

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